SEO-Titel: Granat essen: Was der rote Superfrucht-Klassiker für den Körper bedeutet

Granat gehört zu den auffälligsten Früchten überhaupt. Unter der festen Schale verbergen sich zahlreiche saftige, rubinrote Kerne mit einem süß-säuerlichen Geschmack. Doch der Granatapfel sieht nicht nur außergewöhnlich aus: Er liefert auch verschiedene Nährstoffe und pflanzliche Inhaltsstoffe, die ihn zu einer interessanten Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung machen.

Was steckt im Granatapfel?

Der Granatapfel, botanisch Punica granatum, enthält unter anderem Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Außerdem ist die Frucht reich an verschiedenen pflanzlichen Polyphenolen.

100 Gramm essbarer Anteil liefern ungefähr 83 Kilokalorien und rund 4 Gramm Ballaststoffe. Dazu kommen etwa 10 Milligramm Vitamin C und 236 Milligramm Kalium.

Gerade die Kombination aus Ballaststoffen und pflanzlichen Inhaltsstoffen macht den Granatapfel zu einer interessanten Wahl für eine abwechslungsreiche Ernährung.

Granat und seine antioxidativen Pflanzenstoffe

Besonders bekannt ist der Granatapfel für seinen hohen Gehalt an Polyphenolen. Dazu zählen unter anderem Punicalagine, Anthocyane und Ellagsäure.

Diese Stoffe besitzen antioxidative Eigenschaften. Sie können im Körper an Prozessen beteiligt sein, bei denen freie Radikale eine Rolle spielen. Deshalb wird Granat häufig mit einer antioxidativ ausgerichteten Ernährung in Verbindung gebracht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Frucht Krankheiten verhindern oder heilen kann. Vielmehr ist Granatapfel ein nährstoffreiches Lebensmittel, das Teil einer insgesamt ausgewogenen Ernährung sein kann.

Kann Granat den Blutdruck beeinflussen?

Dieser Bereich wurde wissenschaftlich untersucht. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus dem Jahr 2024 kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Granat beziehungsweise Granatapfelprodukten bei Erwachsenen mit einer gewissen Senkung des Blutdrucks verbunden sein kann.

Die Ergebnisse bedeuten jedoch nicht, dass Granat eine Behandlung gegen Bluthochdruck ersetzt. Wer Medikamente gegen erhöhten Blutdruck einnimmt, sollte diese nicht eigenständig durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel ersetzen.