Medikamente können Beschwerden lindern, Krankheiten behandeln und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig können bestimmte Wirkstoffe insbesondere bei älteren Menschen Nebenwirkungen auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Orientierung haben.
Im Internet kursiert deshalb die Behauptung, sieben bestimmte Medikamente würden „schwere Demenz“ und „tiefe Hirnschäden“ verursachen. Diese Aussage ist jedoch irreführend. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen vielmehr, dass einige Medikamentengruppen mit kognitiven Nebenwirkungen oder einem erhöhten Demenzrisiko in Verbindung stehen können. Das Risiko hängt unter anderem vom Wirkstoff, der Dosierung, der Einnahmedauer, dem Alter und weiteren Erkrankungen ab.
1. Stark anticholinerg wirkende Medikamente
Anticholinerg wirkende Arzneimittel blockieren