4. Sardinen wegen möglicher Schadstoffe grundsätzlich meiden
Kleine fettreiche Fische werden manchmal pauschal mit dem Thema Schwermetalle verbunden. Sardinen gehören allerdings zu den Fischarten, die von der US-amerikanischen FDA in der Kategorie „Best Choice“ geführt werden.
Das bedeutet nicht, dass Fisch völlig frei von Umweltbelastungen ist. Es zeigt aber, dass Sardinen im Vergleich zu bestimmten großen Raubfischen eine günstige Wahl sein können.
Wer Fisch regelmäßig isst, kann deshalb verschiedene Fischarten miteinander kombinieren, anstatt sich ausschließlich auf eine einzige Sorte zu konzentrieren.
5. Sardinen immer nur direkt aus der Dose essen
Sardinen müssen nicht langweilig sein. Gerade weil sie bereits gegart und verzehrfertig sind, lassen sie sich schnell in unterschiedliche Mahlzeiten integrieren.
Zum Beispiel passen sie zu:
- Vollkornbrot und frischen Tomaten
- einem großen Salat
- Kartoffeln und Gemüse
- Pasta mit Tomaten und Kräutern
- Reis und gedünstetem Gemüse
- Zitronensaft, Petersilie und etwas Olivenöl
So wird aus einer einfachen Konserve eine vollständige Mahlzeit.
Warum Sardinen ernährungsphysiologisch interessant sind
Sardinen liefern hochwertiges Protein und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Eine Dose Sardinen in Öl mit essbaren Gräten enthält beispielsweise rund 23 Gramm Protein sowie relevante Mengen an Calcium, Phosphor, Vitamin B12 und Vitamin D.
Hinzu kommen die für fettreiche Fische typischen Omega-3-Fettsäuren. Damit können Sardinen eine praktische Möglichkeit sein, Fisch in die Ernährung einzubauen.