Sardinen aus der Dose: 5 häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

2. Die Gräten sofort entfernen

Viele Menschen öffnen eine Dose Sardinen und entfernen zunächst Haut und Gräten. Bei handelsüblichen Sardinen sind die kleinen Gräten jedoch normalerweise weich und essbar.

Das kann sogar ein ernährungsphysiologischer Vorteil sein: Sardinen mit Gräten liefern eine beträchtliche Menge Calcium. Eine Dose Sardinen in Öl mit essbaren Gräten enthält laut den verfügbaren Nährwertdaten unter anderem rund 351 Milligramm Calcium.

Wer die Konsistenz unangenehm findet, kann die Gräten natürlich trotzdem entfernen. Gesundheitlich ist das bei entsprechend verarbeiteten Sardinen jedoch nicht grundsätzlich notwendig.

3. Nur auf das Öl schauen

„In Öl eingelegt“ bedeutet nicht automatisch, dass eine Sardinendose ungesund ist. Öl beeinflusst allerdings den Energie- und Fettgehalt.

Eine Portion Sardinen in Öl liefert neben hochwertigem Protein auch Fett. Je nach verwendeter Ölmenge und Produkt kann der Nährwert deshalb deutlich anders aussehen als bei Sardinen in Wasser.

Wer Kalorien reduzieren möchte, kann zu Sardinen im eigenen Saft oder in Wasser greifen. Wer den Geschmack von Öl bevorzugt, kann die Sardinen dagegen problemlos in einer ausgewogenen Ernährung verwenden.