9. Energiesparmodus gezielt einsetzen
Nahezu moderne Smartphones verfügen über einen Energiesparmodus. Dieser kann verschiedene Funktionen einschränken, beispielsweise Hintergrundaktivitäten oder bestimmte visuelle Effekte.
Besonders praktisch ist der Modus, wenn der Akku bereits weitgehend entladen ist und das Smartphone noch einige Stunden durchhalten soll. Welche Funktionen reduziert werden, hängt vom jeweiligen Gerät ab.
10. Automatische Bildschirmsperre verkürzen
Auch ein Smartphone, das gerade nicht aktiv benutzt wird, kann Energie verbrauchen, solange der Bildschirm eingeschaltet bleibt.
Eine kürzere Zeit bis zur automatischen Bildschirmsperre verhindert, dass das Display unnötig lange aktiv bleibt. Gerade bei häufigen kurzen Nutzungspausen kann diese Einstellung sinnvoll sein.
11. Animierte Hintergründe und Widgets prüfen
Animierte Hintergründe und bestimmte Widgets können zusätzliche Systemressourcen beanspruchen. Wer möglichst lange mit einer Akkuladung auskommen möchte, kann deshalb unnötige Widgets entfernen und einen statischen Hintergrund verwenden.
Auch hier gilt: Nicht jedes Widget verursacht automatisch einen großen Verbrauch. Entscheidend ist, welche Funktionen es im Hintergrund ausführt.
12. Auf die Temperatur achten
Lithium-Ionen-Akkus reagieren empfindlich auf extreme Temperaturen. Starke Hitze kann die Batterie belasten und sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirken.
Deshalb sollte ein Smartphone möglichst nicht unnötig direkter Hitze ausgesetzt werden. Auch beim Laden sollte man darauf achten, dass das Gerät nicht ungewöhnlich heiß wird.
Akku sparen und Akkulebensdauer sind nicht dasselbe
Ein wichtiger Unterschied wird bei vielen Akku-Tipps übersehen: Die Akkulaufzeit beschreibt, wie lange das Smartphone mit einer Ladung funktioniert. Die Lebensdauer des Akkus beschreibt dagegen, wie lange die Batterie insgesamt ihre Leistungsfähigkeit behält.
Maßnahmen wie eine geringere Bildschirmhelligkeit helfen vor allem dabei, die aktuelle Akkuladung länger zu nutzen. Ein schonender Umgang mit Wärme und eine geeignete Ladepraxis sind dagegen eher für die langfristige Batteriegesundheit relevant.