3. Über Nacht einwirken lassen
Der verschlossene Beutel wird anschließend über mehrere Stunden beziehungsweise über Nacht stehen gelassen. Als geeigneter Standort wird ein gut belüfteter Bereich im Freien empfohlen, beispielsweise auf einer stabilen Unterlage.
Während dieser Zeit können die Ammoniakdämpfe auf die anhaftenden Fett- und Ölreste einwirken.
4. Beutel vorsichtig öffnen
Am nächsten Tag sollte der Beutel mit entsprechender Vorsicht geöffnet werden. Dabei sollte man vermeiden, die konzentrierten Dämpfe direkt einzuatmen.
Anschließend den Rost herausnehmen und mit einem Schwamm oder Tuch nachreinigen. Die gelösten Verschmutzungen sollten sich nun wesentlich leichter entfernen lassen.
Bei großen Rosten funktioniert auch ein größerer Beutel
Passt ein Herd- oder Grillrost nicht in einen herkömmlichen Gefrierbeutel, kann laut der beschriebenen Methode ein großer Müllbeutel verwendet werden. Entscheidend ist, dass der Rost vollständig hineinpasst und der Beutel sicher verschlossen werden kann.
Warum die Methode so effektiv wirken kann
Stark eingebrannte Fettablagerungen lassen sich mit einem trockenen Schwamm nur schwer entfernen. Eine längere chemische Einwirkzeit kann die Rückstände dagegen aufweichen und dadurch die anschließende mechanische Reinigung erleichtern.
Der Vorteil des Tricks liegt deshalb weniger darin, dass der Rost tatsächlich völlig ohne Nacharbeit sauber wird. Vielmehr soll das aufwendige Schrubben deutlich reduziert werden.