Eingebrannte Fettreste auf einem Herd- oder Grillrost gehören zu den besonders lästigen Aufgaben im Haushalt. Statt minutenlang mit Schwamm und Bürste zu schrubben, gibt es einen ungewöhnlichen Reinigungstrick: Der verschmutzte Rost wird zusammen mit einer kleinen Menge Ammoniak in einen stabilen Kunststoffbeutel gegeben und über mehrere Stunden verschlossen.
Die dabei entstehenden Dämpfe sollen Fett und festgeklebte Rückstände lösen. Anschließend lässt sich der aufgeweichte Schmutz deutlich leichter entfernen.
So funktioniert der Plastiktüten-Trick
Für diese Methode wird ein ausreichend großer, stabiler Kunststoffbeutel benötigt. Der Rost muss vollständig hineinpassen und der Beutel anschließend sicher verschlossen werden können.
Der Grundgedanke ist einfach: Nicht intensives Schrubben soll die Verschmutzungen lösen, sondern die längere Einwirkzeit der Ammoniakdämpfe.
Das wird benötigt
- ein großer, stabiler Kunststoff- oder Gefrierbeutel
- etwa 50 ml Ammoniak
- der verschmutzte Herd- oder Grillrost
- robuste Schutzhandschuhe
- ein Schwamm oder Tuch für die anschließende Reinigung
Die genaue Menge von etwa 50 ml wird in der beschriebenen Methode für einen großen Gefrierbeutel genannt.
Schritt für Schritt: Rost im Beutel reinigen
1. Ammoniak in den Beutel geben
Zunächst werden ungefähr 50 ml Ammoniak in einen ausreichend großen Kunststoffbeutel gegeben.
Dabei sollte der Umgang mit dem Mittel sehr vorsichtig erfolgen. Ammoniak kann die Atemwege und Augen reizen.
2. Rost in den Beutel legen
Den verschmutzten Rost vorsichtig in den Beutel geben. Anschließend den Beutel möglichst dicht verschließen.
Wichtig ist, dass die Konstruktion sicher steht und nicht versehentlich umkippen kann.