Sind Geckos gefährlich? Das sollten Sie wissen, wenn einer ins Haus kommt

So verhindern Sie, dass Geckos wieder ins Haus kommen

Wer regelmäßig Geckos im Wohnbereich entdeckt, kann zunächst die Bedingungen verändern, die die Tiere anziehen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Reduzierung von Insekten und möglichen Zugängen zum Haus.

Hilfreich sind laut Quelle unter anderem folgende Maßnahmen:

  • unnötige Beleuchtung an Türen und Fenstern nachts ausschalten
  • intakte Insektenschutzgitter an Fenstern und Türen verwenden
  • Fensterrahmen, Türen und Rollläden auf Risse und Spalten überprüfen
  • mögliche Öffnungen abdichten, durch die ein Gecko ins Haus gelangen könnte
  • die Zahl der Insekten rund um das Haus möglichst reduzieren

Der Grundgedanke ist einfach: Wo weniger Insekten als Nahrung vorhanden sind und weniger Zugangsmöglichkeiten bestehen, wird das Haus für Geckos weniger attraktiv.

Geckos auf dem Balkon oder im Garten sind nicht unbedingt ein Problem

Ein Gecko auf dem Balkon oder im Garten muss nicht automatisch vertrieben werden. Im Freien erfüllen die kleinen Reptilien eine natürliche Funktion, denn sie ernähren sich von verschiedenen Insekten wie Fliegen, Mücken und Motten.

Bleibt ein Gecko draußen und verursacht keine Probleme, gibt es laut Quelle grundsätzlich keinen Grund, ihn zu entfernen. Stattdessen kann er weiterhin bei der natürlichen Kontrolle von Insekten helfen.

Vorsicht mit Hausmitteln gegen Geckos

Im Internet kursieren verschiedene Empfehlungen, mit denen Geckos angeblich vertrieben werden können. Dazu gehören beispielsweise Knoblauch, Pfeffer oder Zitrusschalen. Der verlinkte Beitrag weist jedoch darauf hin, dass die Wirksamkeit solcher Mittel nicht ausreichend belegt ist. Einige Substanzen könnten Tiere zudem unnötig reizen oder schädigen.

Statt auf fragwürdige Hausmittel zu setzen, empfiehlt der Beitrag einen anderen Ansatz: weniger Insekten, weniger unnötige Beleuchtung im Außenbereich und das Verschließen möglicher Eintrittsstellen.