Geckos nicht mit anderen Reptilien verwechseln
In wärmeren Regionen gibt es verschiedene kleine Geckoarten. Größe, Farbe und Aussehen können daher unterschiedlich sein. Nicht jedes Tier, das wie ein Gecko aussieht, muss derselben Art angehören.
Wer ein Tier mit ungewöhnlichem Aussehen entdeckt oder die Art nicht sicher bestimmen kann, sollte es deshalb besser nicht anfassen. Stattdessen kann man ihm Abstand lassen und beobachten, ob es sich von selbst entfernt.
Hygiene sollte trotzdem beachtet werden
Auch wenn ein Gecko normalerweise keine direkte Gefahr für Menschen darstellt, ist ein gewisses Maß an Hygiene sinnvoll. Die CDC weist darauf hin, dass Reptilien einschließlich Geckos Salmonellen tragen können, selbst wenn sie gesund und sauber wirken. Eine Übertragung kann auch über Ausscheidungen oder Gegenstände aus ihrer Umgebung erfolgen.
Deshalb empfiehlt die CDC gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife nach dem Kontakt mit einem Gecko oder dessen Ausscheidungen beziehungsweise seiner Umgebung. Besonders kleine Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen durch solche Keime.
Fazit: Bei einem Gecko im Haus besteht meist kein Grund zur Panik
Ein Gecko, der plötzlich an der Wand oder am Fenster auftaucht, kann überraschend wirken. Die im Beitrag beschriebenen Hausgeckos sind jedoch normalerweise nicht aggressiv und suchen nicht gezielt die Nähe von Menschen. Meist führt sie die Suche nach Insekten oder geeigneten Bedingungen in die Nähe von Wohnungen.
Wer einen Gecko im Haus entdeckt, kann zunächst ein Fenster oder eine Tür nach draußen öffnen und dem Tier Zeit geben, selbstständig zu verschwinden. Falls nötig, lässt sich der Gecko vorsichtig mit einem Behälter aufnehmen und nach draußen bringen. Auf dem Balkon oder im Garten kann er dagegen meist einfach bleiben und dort weiterhin Insekten fangen.