Zimmer aufräumte, entdeckte ich eine Sporttasche unter dem Bett, die sorgfältig mit meinem Namen versehen war. Neugierig und verwirrt öffnete ich sie. Darin befand sich ein Sparbuch mit zahlreichen Belegen über kleine, regelmäßige Einzahlungen, die über mehrere Jahre hinweg getätigt worden waren. Darunter lag eine gefaltete Geburtstagskarte, geschrieben in Leos ordentlicher Handschrift. In seinem Brief erklärte er, er habe heimlich Geld gespart, um nach dem Tod seines Vaters für mich sorgen zu können. Seine scherzhafte Bemerkung am Vortag, so schrieb er, sei nur ein ungeschickter Versuch gewesen, seinen Plan zu
Nach dem Tod meines Mannes brachte ein schmerzhaftes Familiengespräch unerwarteten Trost.