Geranien voller Blüten: So kommt es beim Gießen auf die richtige Methode an

SEO-Titel: Geranien richtig gießen: So bleiben Geranien gesund, dicht und voller Blüten

Geranien gehören zu den beliebtesten Balkon- und Kübelpflanzen. Damit sie über längere Zeit kräftig wachsen und viele Blüten bilden, kommt es vor allem auf eine ausgewogene Pflege an. Dabei spielt auch das Gießen eine wichtige Rolle: Zu viel Wasser kann ebenso problematisch sein wie dauerhaft trockene Erde.

Der von Ihnen verlinkte Beitrag stellt das richtige Gießen als besonderen Trick für üppige Geranien vor. Die konkrete Originalseite war beim Abruf allerdings technisch nicht verfügbar, sodass sich einzelne Angaben des Beitrags nicht zuverlässig überprüfen lassen. (deliciousrecipes.bedume.com)

Geranien nicht ständig nass halten

Geranien kommen mit etwas trockenerer Erde besser zurecht als mit dauerhaft nassen Wurzeln. Vor dem nächsten Gießen sollte deshalb zunächst kontrolliert werden, wie feucht die Erde tatsächlich ist.

Eine einfache Methode besteht darin, mit dem Finger die obere Erdschicht zu prüfen. Ist sie noch deutlich feucht, muss nicht sofort erneut gegossen werden.

Auch das Gewicht des Topfes kann einen Hinweis geben: Ein deutlich leichter Topf deutet häufig darauf hin, dass die Erde wieder Wasser benötigt. Diese Methode wird auch in einer Garten-Sendung zur Pflege von Geranien empfohlen. (pbs.org)

Am besten direkt an die Erde gießen

Beim Gießen sollte das Wasser möglichst direkt auf die Erde beziehungsweise in den Wurzelbereich gelangen.

Blätter und Blüten müssen nicht unnötig nass werden. Besonders bei warmer und feuchter Witterung kann lang anhaltende Feuchtigkeit auf dem Laub ungünstig sein.

Auch ältere Gartenempfehlungen zur Pflege von Geranien betonen das Gießen an der Wurzel statt über die gesamte Pflanze. (christchurchcitylibraries.com)

Der richtige Zeitpunkt zum Gießen

Bei Topf- und Balkonpflanzen trocknet die Erde häufig schneller aus als im Gartenboden. Deshalb sollte nicht nach einem starren Kalender gegossen werden.

Entscheidend sind unter anderem:

  • die Größe des Topfes,
  • die Menge an Sonnenlicht,
  • die Temperatur,
  • der Standort,
  • die Beschaffenheit der Erde und
  • die aktuelle Feuchtigkeit.

Bei großer Hitze und einem sonnigen Standort kann ein Topf deutlich schneller austrocknen. Gleichzeitig sollte auch dann Staunässe vermieden werden.

Staunässe vermeiden

Ein häufiger Pflegefehler ist nicht unbedingt zu wenig Wasser, sondern zu häufiges Gießen.

Wenn Wasser dauerhaft im Topf steht, kann die Erde zu nass bleiben. Deshalb benötigen Geraniengefäße ausreichend Abzugsmöglichkeiten. Überschüssiges Wasser sollte ablaufen können.

Gerade bei Geranien ist eine gute Drainage wichtig, da die Pflanzen keine dauerhaft nassen Wurzeln mögen. (geranium1.blogspot.com)

Warum Wasser allein nicht für viele Blüten sorgt

Üppige Blüten hängen nicht ausschließlich vom Gießen ab. Auch der Standort und die Nährstoffversorgung spielen eine Rolle.

Geranien benötigen ausreichend Licht. Bei zu wenig Licht kann die Blütenbildung zurückgehen. Eine Gartenfachsendung weist ebenfalls darauf hin, dass mehr Schatten bei Geranien mit weniger Blüten einhergehen kann. (pbs.org)

Auch eine regelmäßige, passende Düngung während der Wachstumsphase kann die Blütenbildung unterstützen. Zu viel Dünger ist allerdings ebenfalls keine gute Lösung.

Verblühte Blüten regelmäßig entfernen

Wer möglichst lange Freude an blühenden Geranien haben möchte, sollte verblühte Blütenstände regelmäßig entfernen.

Dadurch wird verhindert, dass die Pflanze ihre Energie unnötig in bereits verblühte Blütenstände beziehungsweise Samenbildung steckt. Auch aktuelle Gartenempfehlungen nennen regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten als wichtige Maßnahme für eine anhaltende Blüte. (Positivebloom)

Nicht nur auf die Blätter achten

Geranien können durch ihr Aussehen Hinweise auf Pflegeprobleme geben. Schlaffe Blätter können beispielsweise auf Wassermangel hindeuten. Andererseits ist eine dauerhaft nasse Erde ebenfalls ein Warnsignal.

Deshalb sollte nicht automatisch gegossen werden, sobald die Pflanze etwas weniger frisch aussieht. Besser ist es, zusätzlich die Erde zu kontrollieren.

So sieht eine einfache Pflegeroutine aus

Für kräftige und blühfreudige Geranien lässt sich die Pflege auf einige grundlegende Schritte reduzieren:

1. Erde kontrollieren: Vor dem Gießen prüfen, ob die obere Schicht bereits abgetrocknet ist.

2. Gründlich gießen: Wenn Wasser benötigt wird, die Erde ausreichend befeuchten und nicht nur oberflächlich benetzen.

3. Überschüssiges Wasser ablaufen lassen: Staunässe vermeiden.

4. Direkt an die Wurzeln gießen: Blätter und Blüten möglichst trocken halten.

5. Für ausreichend Licht sorgen: Ein heller Standort unterstützt die Blütenbildung. (pbs.org)

6. Verblühtes entfernen: Regelmäßiges Ausputzen fördert einen gepflegten Eindruck und kann die weitere Blütenbildung unterstützen. (Positivebloom)

7. Während der Wachstumsphase passend düngen: Besonders Topfpflanzen können von einer regelmäßigen Nährstoffversorgung profitieren. (Positivebloom)

Der wichtigste Gießfehler

Ein besonders häufiger Fehler besteht darin, Geranien jeden Tag nach einem festen Schema zu gießen, ohne die Erde zu kontrollieren.

Nicht der Kalender entscheidet, sondern der tatsächliche Wasserbedarf der Pflanze.

Bei einem sonnigen Balkon kann ein Topf an einem heißen Tag deutlich schneller Wasser benötigen als bei kühlem, bedecktem Wetter. Deshalb sollte die Feuchtigkeit regelmäßig kontrolliert werden.

Fazit: Richtiges Gießen ist wichtiger als viel Wasser

Der entscheidende Trick für kräftige Geranien ist nicht, möglichst viel Wasser zu verwenden. Viel wichtiger ist ein ausgewogenes Gießverhalten: erst die Erde kontrollieren, bei Bedarf gründlich gießen und anschließend überschüssiges Wasser ablaufen lassen.

Zusammen mit ausreichend Licht, regelmäßiger Pflege, passender Düngung und dem Entfernen verblühter Blüten können diese einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass Geranien kompakt wachsen und über längere Zeit viele Blüten bilden. (Positivebloom)