Luftige Vanille-Ptysie sind ein beliebtes Gebäck aus Brandteig, das mit einer cremigen Vanillefüllung besonders fein schmeckt. Die kleinen Teilchen wirken aufwendig, lassen sich mit den richtigen Schritten aber auch zu Hause zubereiten.
Die Kombination aus lockerem Gebäck und einer samtigen Puddingcreme macht sie zu einer schönen Idee für die Kaffeetafel oder einen besonderen Nachmittagssnack.
Zutaten für die Vanillecreme
Für die Creme werden benötigt:
- 200 g Butter
- 2 Packungen Vanillepuddingpulver ohne Zucker
- etwa 500 ml Milch
- 3 bis 4 EL Zucker
Die Butter sollte rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie weich wird, ohne zu schmelzen.
Die Puddingcreme vorbereiten
Zunächst werden etwa 1,5 Gläser Milch zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf erhitzt.
Die restliche Milch wird mit dem Vanillepuddingpulver gründlich verrührt. Sobald die Milch mit dem Zucker zu kochen beginnt, wird die Hitze reduziert und die angerührte Puddingmischung unter ständigem Rühren hinzugegeben.
Die Masse wird so lange gerührt, bis sie deutlich eindickt und erneut aufkocht. Anschließend wird der Pudding vom Herd genommen und zum Abkühlen beiseitegestellt.
Damit sich an der Oberfläche keine feste Haut bildet, kann der Pudding direkt abgedeckt werden.
Butter cremig aufschlagen
Während der Pudding vollständig auskühlt, wird die weiche Butter in eine hohe Schüssel gegeben.
Mit einem Mixer wird sie auf hoher Stufe mehrere Minuten aufgeschlagen. Dabei verändert sich ihre Farbe und die Butter wird deutlich heller und luftiger.
Anschließend wird der abgekühlte Pudding nach und nach zur Butter gegeben. Nach jeder Portion wird die Masse kurz vermischt.
So entsteht eine glatte und cremige Vanillefüllung.
Die Creme anschließend kühlen
Ist die gesamte Puddingmasse unter die Butter gerührt, sollte die Creme zunächst in den Kühlschrank gestellt werden.
Dort kann sie mindestens etwa eine Stunde fest werden. Dadurch lässt sie sich später besser auf das Gebäck geben und bleibt stabil.
Was die Vanille-Ptysie besonders macht
Das Besondere an diesen kleinen Gebäcken ist der Kontrast zwischen dem luftigen Teig und der cremigen Füllung.
Die Vanillecreme sorgt für eine süße, milde Note, während das Gebäck selbst eine leichte und lockere Struktur bekommt.
Dadurch eignen sich die Ptysie sowohl zum Kaffee als auch als kleines Dessert.
So gelingt die Füllung besonders gut
Bei einer Creme auf Butter- und Puddingbasis ist vor allem die Temperatur wichtig. Der Pudding sollte ausreichend abgekühlt sein, bevor er mit der aufgeschlagenen Butter vermischt wird.
Wird die Creme anschließend gekühlt, erhält sie eine festere Konsistenz und lässt sich leichter verwenden.
Servieren und dekorieren
Die fertigen Vanille-Ptysie können nach Belieben mit Puderzucker bestäubt werden. Auch eine einfache Dekoration reicht aus, um das Gebäck ansprechend auf einer Kuchenplatte zu präsentieren.
Am besten schmecken die kleinen Teilchen gut gekühlt, wenn die Vanillecreme ihre gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Fazit
Vanille-Ptysie mit Puddingcreme sind ein feines selbst gemachtes Gebäck für alle, die luftige Süßspeisen und cremige Vanillefüllungen mögen.
Die Creme wird aus Butter, Vanillepudding, Milch und Zucker hergestellt. Entscheidend sind dabei ein vollständig abgekühlter Pudding und eine gut aufgeschlagene Butter. Nach dem Kühlen erhält die Füllung eine angenehm feste und cremige Konsistenz.
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