2. Filterkammern einbauen
Im Inneren des Fasses werden zwei perforierte Trennwände angebracht. Dadurch entstehen drei getrennte Bereiche.
Die Öffnungen in den Trennwänden ermöglichen den Wasserfluss von einer Kammer in die nächste, während die Filtermaterialien an ihrem Platz gehalten werden. Die Übergänge müssen sorgfältig abgedichtet werden, damit das Wasser nicht an den Filterstufen vorbeiströmt.
3. Wasserzulauf installieren
An einer Seite des Behälters wird eine Öffnung für ein PVC-Rohr geschaffen. Dieses Rohr dient als Zulauf.
Die Durchführung muss entsprechend abgedichtet werden. Im beschriebenen Aufbau wird dafür Silikondichtmasse verwendet.
4. Drei Filterstufen befüllen
Nun werden die drei Kammern mit unterschiedlichen Materialien ausgestattet.
Erste Kammer:
Hier kommt eine dicke Schicht feiner Sand hinein. Sie soll Schlamm, Sedimente und weitere Schwebstoffe mechanisch zurückhalten.
Zweite Kammer:
Diese wird mit sauberen Kieselsteinen und Kies gefüllt. Das Wasser kann dadurch weiterfließen und gleichzeitig werden weitere Partikel zurückgehalten.
Dritte Kammer:
Hier werden mehrere zylindrische Filterbürsten nebeneinander eingesetzt. Ihre dichten Borsten sollen verbleibende Schwebstoffe auffangen.
Was passiert mit dem Wasser?
Das Wasser durchläuft die einzelnen Kammern nacheinander. Zuerst trifft es auf den Sand, anschließend gelangt es durch die perforierte Trennwand in den Bereich mit Kies und Steinen.
Danach folgt die dritte Kammer mit den Filterbürsten. Am Ende wird das Wasser über die Ausgangsleitung aus dem Behälter geführt.
Im beschriebenen Versuch wurde stark trübes Wasser eingeführt, das am Ausgang deutlich klarer erschien. Der sichtbare Unterschied zeigt vor allem, dass solche mechanischen Filter Partikel und Sedimente zurückhalten können.