Selbstgemachte Kondensmilch mit nur zwei Zutaten – cremig, einfach und günstig

Kondensmilch selber machen – so geht es

Zunächst die Vollmilch in einen möglichst großen Topf mit dickem Boden geben. Der Topf sollte ausreichend groß sein, da die Milch beim Erhitzen aufsteigen kann. Anschließend den Zucker hinzufügen und vorsichtig umrühren.

Die Milch-Zucker-Mischung langsam erhitzen. Wichtig ist dabei eine niedrige Temperatur, denn die Milch soll sanft köcheln und nicht stark kochen. Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, wird die Mischung bei niedriger Hitze weiter eingekocht. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Boden des Topfes ansetzt.

Nach und nach reduziert sich die Flüssigkeit und wird immer dicker. Während dieses Vorgangs verändert sich auch die Farbe: Die Milch bekommt einen leicht cremefarbenen Ton und eine zunehmend samtige Konsistenz.

Nach ungefähr 30 bis 45 Minuten ist die Flüssigkeit deutlich reduziert. Die genaue Dauer hängt davon ab, wie stark die Mischung eingekocht wird. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Kondensmilch nach dem Abkühlen noch fester wird. Deshalb kann sie bereits vom Herd genommen werden, wenn sie noch etwas flüssiger erscheint.

Kondensmilch abfüllen und abkühlen lassen

Nach dem Einkochen die fertige Kondensmilch einige Minuten im Topf ruhen lassen. Anschließend vorsichtig in ein sauberes, heiß ausgespültes Glas füllen. Beim Abkühlen entwickelt die Kondensmilch ihre endgültige Konsistenz.

Sobald sie vollständig ausgekühlt ist, kommt das Glas in den Kühlschrank. Laut Quelle hält sich die selbstgemachte Kondensmilch dort mehrere Tage. Vor der Verwendung kann sie kurz umgerührt werden, damit sie wieder besonders cremig wird.

Wofür kann man selbstgemachte Kondensmilch verwenden?

Die selbstgemachte Kondensmilch ist vielseitig einsetzbar. Sie kann beispielsweise für folgende Speisen und Getränke verwendet werden:

  • Kaffee
  • Kuchen
  • Käsekuchen
  • Cremes
  • Tortenfüllungen
  • Desserts
  • Eis
  • als Topping für Erdbeeren
  • zusammen mit Vanilleeis

Besonders einfach lässt sie sich in frisch gebrühten Kaffee geben. Auch über frischen Erdbeeren oder zusammen mit Vanilleeis kann sie verwendet werden.

So lässt sich das Grundrezept verändern

Das Grundrezept kann nach Geschmack aromatisiert werden. Die Quelle nennt beispielsweise Vanille, Zimt oder eine kleine Prise Salz als mögliche Ergänzungen. Für ein Vanillearoma kann eine kleine Vanilleschote oder etwas Vanilleextrakt verwendet werden. Zimt eignet sich besonders für eine Variante mit winterlicher Note.

Auch die Süße lässt sich anpassen. Wer die Kondensmilch weniger süß bevorzugt, kann die Zuckermenge leicht reduzieren.

Warum Kondensmilch selber machen?

Das Rezept zeigt, dass sich ein Küchenklassiker mit lediglich zwei Grundzutaten zubereiten lässt. Statt einer langen Zutatenliste kommen hier nur Vollmilch und Zucker zum Einsatz. Entscheidend sind vor allem niedrige Hitze, regelmäßiges Umrühren und etwas Geduld beim Einkochen.