SEO-Titel: 11 Bodendecker gegen Unkraut: Diese Pflanzen halten den Boden dicht bedeckt
Wer im Garten regelmäßig Unkraut entfernen muss, kennt das Problem: Wo freie Erde, Licht und ausreichend Feuchtigkeit vorhanden sind, können sich unerwünschte Pflanzen schnell ausbreiten. Eine natürliche Möglichkeit besteht darin, die freien Flächen möglichst dicht mit Bodendeckern zu bepflanzen.
Der von Ihnen verlinkte Beitrag stellt 11 Bodendecker vor, die sich ausbreiten, den Boden beschatten und dadurch den Platz für Unkraut einschränken sollen. Bodendecker werden dabei als eine Art lebende Mulchschicht beschrieben.
Warum Bodendecker Unkraut eindämmen können
Bodendeckende Pflanzen wachsen flach oder bilden dichte Pflanzenteppiche. Dadurch wird die freie Bodenfläche zunehmend kleiner. Gleichzeitig gelangt weniger Licht an die Erdoberfläche.
Der Ausgangsbeitrag nennt mehrere Vorteile solcher Pflanzen: Sie bedecken den Boden, können die Feuchtigkeit stabilisieren, Erosion reduzieren und den Pflegeaufwand langfristig verringern.
Allerdings bedeutet das nicht, dass Bodendecker Unkraut vollständig beseitigen. Besonders während der Anwachsphase können weiterhin unerwünschte Pflanzen zwischen den jungen Bodendeckern auftauchen.
1. Kriechender Thymian
Als erste Pflanze nennt der Beitrag den Kriechenden Thymian (Thymus serpyllum). Er bildet niedrige, dichte Polster und kann kleine violette, rosafarbene oder weiße Blüten hervorbringen.
Der Thymian wächst laut Ausgangsbeitrag eher langsam, entwickelt sich nach dem Anwachsen jedoch zu einem dichten Pflanzenteppich.
Gerade seine niedrige Wuchsform macht ihn interessant für Bereiche, in denen keine hohen Pflanzen gewünscht sind.
Bodendecker als lebende Mulchschicht
Der entscheidende Gedanke hinter dem Konzept ist einfach: Statt die Erde dauerhaft offen zu lassen, wird sie von gewünschten Pflanzen bedeckt.
Je dichter die Vegetation wird, desto weniger freie Stellen bleiben für Unkraut. Damit kann ein gut geplanter Bodendecker-Bereich den Pflegeaufwand reduzieren.
Eine ähnliche Strategie besteht darin, offene Erde zusätzlich mit organischem Mulch zu bedecken. Auch dabei wird versucht, den Zugang von Licht zur Bodenoberfläche zu begrenzen.
Der richtige Standort ist entscheidend
Nicht jeder Bodendecker eignet sich für jeden Gartenbereich. Vor dem Pflanzen sollte deshalb geprüft werden, wie viel Sonne oder Schatten am vorgesehenen Standort vorhanden ist und welche Bodenbedingungen dort herrschen.
Auch die Wachstumsgeschwindigkeit spielt eine Rolle. Schnell wachsende Pflanzen können freie Flächen rascher bedecken, während langsamere Arten mehr Geduld benötigen.
In der Anwachsphase braucht der Garten weiterhin Pflege
Ein häufiger Irrtum wäre, nach dem Pflanzen sofort mit einer völlig unkrautfreien Fläche zu rechnen. Junge Bodendecker müssen zunächst ausreichend wachsen und den Boden tatsächlich schließen.
In dieser Phase kann gelegentliches Entfernen von Unkraut weiterhin notwendig sein. Sobald die Pflanzen einen dichten Bestand bilden, wird der freie Raum für viele unerwünschte Pflanzen kleiner.
Nicht jeder Bodendecker ist automatisch die beste Wahl
Bei der Auswahl sollte außerdem darauf geachtet werden, wie stark sich eine Pflanze ausbreitet. Eine Art, die einen Bereich zuverlässig bedeckt, kann unter bestimmten Bedingungen auch über die ursprünglich vorgesehene Fläche hinauswachsen.
Deshalb sollte man sich vor dem Pflanzen über die Eigenschaften der jeweiligen Art informieren und gegebenenfalls Wurzelsperren oder klare Beetbegrenzungen einplanen.
Eine natürliche Alternative zu ständigem Jäten
Der Vorteil von Bodendeckern liegt vor allem darin, dass sie eine dauerhafte Begrünung schaffen. Anstatt immer wieder freie Erde von Unkraut zu befreien, wird der vorhandene Platz von gewünschten Pflanzen genutzt.
Der Ausgangsbeitrag beschreibt genau diesen Ansatz als Alternative zum ständigen Ausreißen von Unkraut oder zum ausschließlichen Einsatz chemischer Mittel.
Fazit
Bodendecker können eine praktische und natürliche Möglichkeit sein, Unkraut im Garten einzudämmen. Sie bedecken freie Flächen, beschatten den Boden und können nach erfolgreichem Anwachsen einen dichten Pflanzenteppich bilden.
Der verlinkte Beitrag stellt insgesamt 11 geeignete Bodendecker vor und beginnt mit dem Kriechenden Thymian.
Wichtig ist jedoch die richtige Auswahl für den jeweiligen Standort. Außerdem benötigen die Pflanzen zunächst Zeit, um sich auszubreiten. Wer ihnen diese Entwicklungsphase gibt und den Garten in der Anfangszeit weiterhin pflegt, kann langfristig von einer dichter begrünten und möglicherweise pflegeleichteren Fläche profitieren.