sich geirrt. Der Friedhof ist groß. So etwas kann vorkommen. Doch er kam wieder. Immer und immer wieder.
Ich begann, etwas zu empfinden, womit ich nicht gerechnet hatte: Wut. Wer war dieser Mann? Woher kannte er meine Frau? Warum trauerte er so hingebungsvoll um sie, während manche aus ihrer eigenen Familie sie seit Monaten nicht besucht hatten?
Sarah ist vor vierzehn Monaten gestorben. Brustkrebs. Sie war dreiundvierzig. Wir waren zwanzig Jahre verheiratet. Zwei Kinder. Ein gutes Leben. Ein ruhiges Leben.
Sie war Kinderkrankenschwester. Sie engagierte sich ehrenamtlich in der Kirche.