Hidradenitis suppurativa: Diese chronische Hauterkrankung wird oft unterschätzt

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Hidradenitis suppurativa gilt als chronische Erkrankung, die nicht mit einem einzigen Hausmittel dauerhaft beseitigt werden kann. Ziel der Behandlung ist vielmehr, Entzündungen und Schmerzen zu reduzieren, Schübe zu kontrollieren und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Je nach Ausprägung können Dermatologen unterschiedliche Behandlungen einsetzen. Dazu gehören unter anderem örtlich anzuwendende Medikamente, Antibiotika, bestimmte entzündungshemmende Medikamente, biologische Therapien und bei geeigneten Patienten auch chirurgische Verfahren.

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie viele Stellen betroffen sind, wie häufig Entzündungen auftreten und ob sich bereits Tunnel oder Narben gebildet haben.

Auch die tägliche Hautpflege spielt eine Rolle

Menschen mit Hidradenitis suppurativa sollten ihre Haut möglichst schonend behandeln. Starkes Schrubben kann zusätzliche Reizungen verursachen.

Auch das Ausdrücken von Knoten oder entzündeten Stellen wird nicht empfohlen, da dadurch die Haut zusätzlich verletzt und die Erkrankung verschlimmert werden kann. Dermatologen empfehlen außerdem, bei der Rasur besonders vorsichtig vorzugehen und unnötige Hautreizungen zu vermeiden.