Ein reicher Scheich versuchte, seine Magd mit einer grausamen Wette zu demütigen, doch ihre Antwort veränderte alles im Nu.

Teil Eins: Der Palast und seine Einrichtung

Der Palast von Scheich Raschid Al-Mansouri war, ohne Zweifel, außergewöhnlich.

Es erhob sich am westlichen Stadtrand wie ein Bekenntnis: zwölftausend Quadratmeter Marmor und Bögen, ein Gebäude, das nicht nur seinen Besitzer beherbergen, sondern ihn auch verkünden sollte. Die Außenwände aus hellem Kalkstein fingen morgens das Wüstenlicht ein und hielten es, sanft leuchtend, noch lange nach Sonnenuntergang fest. Das Interieur war eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung kostbarer Gegenstände: Französische Kronleuchter, die ein prismatisches Licht auf die in andalusischer Tradition bemalten Decken warfen; Teppiche aus Isfahan