Fürsorge.
Solche Geschichten sprechen deshalb starke Gefühle an.
Wissenschaftlich muss man die Handlung nicht als menschliche „Nächstenliebe“ interpretieren, um sie bemerkenswert zu finden. Schon die Tatsache, dass ein überwiegend einzelgängerisch lebendes Säugetier unter bestimmten Umständen Pflegeverhalten gegenüber einem fremden Jungtier zeigt, ist biologisch interessant.
Eine wichtige Lehre: Nähe und Verwandtschaft können Verhalten verändern
Die Forschung zu Roten Eichhörnchen liefert vor allem eine interessante evolutionäre Perspektive.
Ob ein Tier ein fremdes Junges übernimmt, hängt offenbar nicht nur von einem allgemeinen „Mutterinstinkt“ ab. Die Verwandtschaft zwischen Mutter und Jungtier kann entscheidend sein.