Welche Rolle spielen Retinol und Retinoide?
Wer gezielt etwas gegen feine Linien unternehmen möchte, findet in der dermatologischen Hautpflege Wirkstoffe aus der Gruppe der Retinoide.
Retinol ist eine Form von Retinoid und wird in frei verkäuflichen Hautpflegeprodukten eingesetzt. Retinoide können den Zellumsatz beeinflussen und dazu beitragen, feine Linien und Falten mit der Zeit weniger sichtbar zu machen.
Allerdings sind diese Wirkstoffe nicht für jeden geeignet. Sie können die Haut reizen und sollten langsam in eine Pflegeroutine integriert werden. Bei empfindlicher oder bereits gereizter Haut ist es sinnvoll, vorher dermatologischen Rat einzuholen.
Während der Schwangerschaft sollten Retinoide nicht verwendet werden.
Vorsicht mit aggressiven Hausmitteln
Bei sogenannten natürlichen Anti-Falten-Rezepten ist Vorsicht angebracht. „Natürlich“ bedeutet nicht automatisch, dass ein Stoff für die Gesichtshaut geeignet oder besonders wirksam ist.
Scharfe, stark säurehaltige oder reizende Substanzen können die Hautbarriere beeinträchtigen. Eine gereizte Haut kann anschließend trockener wirken und feine Linien sogar stärker sichtbar machen. Die American Academy of Dermatology rät generell dazu, Produkte abzusetzen, wenn sie Brennen oder deutliche Reizungen verursachen.
Wer ein neues Pflegeprodukt ausprobieren möchte, sollte es zunächst an einer kleinen Hautstelle testen.