Ihr Gesicht war blass, ihre Augen müde; eine Hand lag auf ihrem gewölbten Bauch, die andere stützte ihren unteren Rücken. Hinter ihr wirkte das Haus, als wäre es seit Wochen unbewohnt. Das Spülbecken quoll vor Geschirr über. Auf der Treppe stapelte sich die Wäsche. Babysachen bedeckten das Sofa. Am Ende des Flurs stand die Tür zum Kinderzimmer offen, und eine Wand war erst zur Hälfte gestrichen.
„Lily“, flüsterte ich, „machst du das alles ganz allein?“
Sie wandte den Blick ab.
„Mir geht’s gut.“
Dann hörte ich Schreie von oben.
„Nein!