Kissen richtig reinigen: So werden vergilbte und verschmutzte Kopfkissen wieder frisch

SEO-Titel: Kissen waschen und reinigen: So werden Kopfkissen wieder weiß und frisch

Mit der Zeit können Kopfkissen durch Schweiß, Hautfette und Staub deutlich unansehnlicher werden. Der von Ihnen verlinkte Beitrag empfiehlt deshalb eine gründliche Reinigung mit mildem Waschmittel, Natron und weißem Essig. (Deliciouseasyrecipes)

Allerdings ist bei der Kissenpflege entscheidend, welches Material sich im Inneren befindet. Nicht jedes Kopfkissen darf in die Waschmaschine. Deshalb sollte der erste Blick immer auf das Pflegeetikett gehen. (Sleep Foundation)

Warum Kissen regelmäßig gereinigt werden sollten

Kissen kommen jede Nacht über viele Stunden mit Haut und Haaren in Kontakt. Dadurch können sich mit der Zeit Schweiß, Hautfette, Staub und andere Rückstände im Bezug und in der Füllung sammeln.

Eine regelmäßige Reinigung kann deshalb dazu beitragen, dass das Kissen länger frisch bleibt und unangenehme Gerüche reduziert werden. Aktuelle Empfehlungen zur Kissenpflege raten ebenfalls dazu, Kissen – abhängig vom Material und der Nutzung – regelmäßig zu reinigen. (The Spruce)

Der erste Schritt: Pflegeetikett kontrollieren

Bevor das Kissen nass gemacht oder in die Waschmaschine gelegt wird, sollte das Pflegeetikett gelesen werden.

Der verlinkte Beitrag nennt als Ausgangspunkt ebenfalls die Kontrolle des Etiketts. (Deliciouseasyrecipes)

Besonders wichtig ist die Art der Füllung:

  • Polyester- und andere Synthetikfüllungen sind häufig waschmaschinengeeignet.
  • Daunen- und Federkissen benötigen eine schonendere Behandlung.
  • Memory-Foam- und Latexkissen gehören in der Regel nicht in die Waschmaschine. (whirlpool.com)

Wenn keine eindeutige Pflegeanleitung vorhanden ist, sollte man lieber auf eine schonende Reinigung zurückgreifen.

Was Sie für die Reinigung benötigen

Der verlinkte Beitrag nennt folgende Hilfsmittel: mildes Waschmittel, Natron, weißen Essig, Waschmaschine, Trockner und optional Tennisbälle. (Deliciouseasyrecipes)

Eine wichtige Einschränkung gilt allerdings für Essig und andere Zusätze: Nicht jedes Kissen und nicht jede Waschmaschine benötigt oder verträgt zusätzliche Hausmittel. Die Herstellerangaben sollten immer Vorrang haben.

Kissen in der Waschmaschine reinigen

Bei ausdrücklich waschbaren Kissen empfiehlt sich ein schonender Waschgang.

Idealerweise werden zwei Kissen gleichzeitig gewaschen. Dadurch kann die Waschmaschine besser ausbalanciert werden. Auch Herstellerempfehlungen von Whirlpool und Maytag nennen das Waschen von zwei Kissen als sinnvolle Vorgehensweise. (whirlpool.com)

Verwenden Sie nur eine kleine Menge mildes Waschmittel. Zu viel Waschmittel kann zu unnötiger Schaumbildung und Rückständen führen. (whirlpool.com)

Ein zusätzlicher Spülgang kann helfen, Waschmittelreste vollständig aus der Füllung zu entfernen. (whirlpool.com)

Natron gegen unangenehme Gerüche

Natron wird häufig zur Auffrischung von Textilien eingesetzt. Bei geeigneten Kissen kann es beispielsweise zur Geruchsneutralisierung verwendet werden.

Bei empfindlichen Materialien sollte man jedoch nicht automatisch Natron auf das gesamte Kissen geben. Für Memory-Foam-Kissen empfiehlt Whirlpool beispielsweise eine andere Methode: Natron kann auf die trockene Oberfläche gestreut, eine Zeit lang einwirken gelassen und anschließend abgesaugt werden. (whirlpool.com)

Weißen Essig nicht blind einsetzen

Weißer Essig wird häufig als Hausmittel für die Wäsche empfohlen. Auch der verlinkte Beitrag führt ihn als Bestandteil der Kissenreinigung auf. (Deliciouseasyrecipes)

Trotzdem sollte Essig nicht als Pflichtbestandteil jeder Wäsche betrachtet werden. Entscheidend sind die Pflegehinweise des Kissenherstellers und der Waschmaschine.

Wer Essig verwendet, sollte ihn außerdem niemals mit Chlorbleiche oder anderen ungeeigneten Reinigungsmitteln mischen.

Das Trocknen ist mindestens genauso wichtig

Nach dem Waschen kommt der entscheidende Teil: das vollständige Trocknen.

Ein Kissen kann sich außen bereits trocken anfühlen, während sich im Inneren noch Feuchtigkeit befindet. Bleibt diese zu lange eingeschlossen, können unangenehme Gerüche entstehen. Hersteller empfehlen deshalb, Kissen vollständig zu trocknen, bevor sie wieder benutzt werden. (whirlpool.com)

Bei maschinengeeigneten Kissen sollte die Trocknereinstellung entsprechend dem Pflegeetikett gewählt werden.

Tennisbälle können die Füllung auflockern

Der verlinkte Beitrag nennt Tennisbälle als optionales Hilfsmittel. (Deliciouseasyrecipes)

Beim Trocknen können geeignete Trocknerbälle oder saubere Tennisbälle dabei helfen, die Füllung während des Trocknens aufzulockern. Wichtig bleibt jedoch, die für das jeweilige Kissen erlaubte Temperatur einzuhalten. (Clorox™)

Bei Daunen- und Federkissen sollte besonders darauf geachtet werden, dass keine feuchten Klumpen im Inneren zurückbleiben.

Memory-Foam-Kissen niemals einfach in die Waschmaschine geben

Ein besonders wichtiger Unterschied betrifft Kissen aus Memory Foam.

Diese Kissen sollten laut Whirlpool nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, da der Schaum beschädigt werden kann. Stattdessen können Bezug und Oberfläche entsprechend den Herstellerangaben gereinigt werden. Bei leichten Verschmutzungen empfiehlt Whirlpool beispielsweise eine punktuelle Reinigung mit einer milden Reinigungslösung. (whirlpool.com)

Hier gilt also besonders deutlich: Nicht jede Kissenart darf auf dieselbe Weise gereinigt werden.

So bleiben Kissen länger frisch

Neben der eigentlichen Wäsche kann auch die tägliche Pflege helfen.

Ein waschbarer Kissenbezug oder ein zusätzlicher Kissenschutz bildet eine zusätzliche Barriere zwischen Körper und Kissen. Außerdem sollten Kissen regelmäßig gelüftet und der Bezug entsprechend den Pflegehinweisen gewaschen werden.

Wenn ein Kissen dauerhaft unangenehm riecht, seine Form nicht mehr zurückgewinnt oder trotz Reinigung stark verschmutzt bleibt, kann auch ein Austausch sinnvoll sein. (The Spruce)

Die wichtigsten Schritte im Überblick

Wer ein waschbares Kopfkissen gründlich reinigen möchte, kann sich an dieser Reihenfolge orientieren:

1. Pflegeetikett lesen.
Zuerst feststellen, ob das Kissen überhaupt gewaschen werden darf.

2. Kissenbezug entfernen.
Bezug und Kissen entsprechend ihrer jeweiligen Pflegehinweise behandeln.

3. Zwei geeignete Kissen zusammen waschen.
Das kann helfen, die Waschmaschine auszubalancieren. (whirlpool.com)

4. Mildes Waschmittel verwenden.
Nicht mehr Waschmittel einsetzen als nötig.

5. Schonenden Waschgang wählen.
Temperatur und Programm an das Pflegeetikett anpassen.

6. Gründlich spülen.
Ein zusätzlicher Spülgang kann bei Bedarf Waschmittelreste entfernen.

7. Vollständig trocknen.
Das Kissen erst wieder verwenden, wenn auch das Innere vollständig trocken ist. (Maytag)

Fazit: Saubere Kissen brauchen vor allem die richtige Pflege

Der im verlinkten Beitrag vorgestellte Ansatz mit mildem Waschmittel, Natron und weißem Essig kann als Inspiration für die Kissenpflege dienen. (Deliciouseasyrecipes)

Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelner Hausmittel-Trick, sondern die richtige Behandlung des jeweiligen Kissentyps. Waschbare Synthetik-, Daunen- oder Federkissen können je nach Pflegeetikett gereinigt werden, während Memory-Foam- und Latexkissen besondere Behandlung benötigen. (whirlpool.com)

Wer das Pflegeetikett beachtet, sparsam mit Waschmittel umgeht und das Kissen anschließend vollständig trocknen lässt, kann verschmutzte Kopfkissen auffrischen und ihre Lebensdauer verlängern.