SEO-Titel: Warum werden Baumstämme weiß gestrichen? Der überraschende Grund
Wer durch eine ländliche Gegend fährt oder an einem Obstgarten vorbeikommt, entdeckt manchmal Bäume, deren untere Stammabschnitte auffällig weiß gestrichen sind. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich lediglich um eine ungewöhnliche Dekoration.
Doch hinter dem weißen Anstrich steckt meist ein praktischer Grund: Das sogenannte Weißeln von Baumstämmen ist eine alte gärtnerische und landwirtschaftliche Methode, die Bäume vor verschiedenen Umwelteinflüssen schützen soll.
Der wichtigste Grund: Schutz vor starker Sonne
Einer der häufigsten Gründe für den weißen Anstrich ist die Reflexion von Sonnenlicht. Besonders die Rinde junger oder dünnrindiger Bäume kann sich bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich erwärmen.
Das kann vor allem im Winter problematisch werden. Scheint tagsüber die Sonne auf den Stamm, erwärmt sich die Rinde. Fallen die Temperaturen in der Nacht wieder stark ab, entstehen innerhalb kurzer Zeit große Temperaturunterschiede. Die Rinde kann sich dadurch wiederholt ausdehnen und zusammenziehen.
Die weiße Oberfläche reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlung, anstatt sie vollständig aufzunehmen. Dadurch bleibt der Stamm kühler und die starken Temperaturschwankungen können abgeschwächt werden.