SEO-Titel: Reis richtig kochen: Dieser einfache Trick macht ihn aromatischer und lockerer
Reis gehört zu den unkompliziertesten Beilagen überhaupt. Trotzdem gelingt er nicht immer so, wie man es sich wünscht: Manchmal wird er zu weich, klebrig oder schmeckt trotz perfekter Garzeit etwas langweilig.
Ein französischer Küchenbeitrag verspricht deshalb einen einfachen Trick, der in professionellen Küchen zum Einsatz kommen soll. Die Grundidee: Reis nicht einfach nur in Wasser garen, sondern bereits beim Kochen für mehr Geschmack sorgen.
Warum Reis manchmal fad schmeckt
Reis selbst hat einen eher milden Geschmack. Wird er ausschließlich in Wasser gekocht, erhält er zwar die nötige Flüssigkeit zum Garen, zusätzliche Aromen kommen jedoch kaum hinzu.
Genau hier setzt der vorgestellte Küchentrick an. Statt den Reis als völlig neutrale Beilage zu behandeln, kann bereits die Flüssigkeit zum Garen genutzt werden, um zusätzliche Geschmacksnoten einzubringen.
Das ist besonders interessant, wenn der Reis später als Beilage zu Fleisch, Gemüse oder anderen Gerichten serviert werden soll.
Der entscheidende Schritt passiert schon beim Kochen
Ein häufiger Fehler ist, erst nach dem Kochen über den Geschmack nachzudenken. Bei Reis lässt sich das Aroma jedoch bereits während der Zubereitung beeinflussen.
Die Flüssigkeit, in der die Reiskörner garen, wird schließlich von ihnen aufgenommen. Deshalb kann die Wahl der Kochflüssigkeit einen deutlichen Einfluss auf das fertige Gericht haben.
Das Prinzip ist einfach: Nicht nur den Reis würzen, sondern auch die Flüssigkeit berücksichtigen, in der er gekocht wird.
So wird Reis lockerer und aromatischer
Neben der verwendeten Flüssigkeit spielen auch einige grundlegende Schritte eine Rolle.
Reis vor dem Kochen abspülen
Je nach Reissorte kann das Abspülen dabei helfen, überschüssige Stärke von der Oberfläche zu entfernen. Dadurch kann das Ergebnis lockerer werden.
Der Reis sollte unter kaltem Wasser abgespült werden, bis das Wasser deutlich klarer erscheint.
Das richtige Verhältnis beachten
Auch die Menge der Flüssigkeit ist entscheidend. Zu viel Wasser kann dazu führen, dass der Reis weich und wässrig wird. Zu wenig Flüssigkeit kann dagegen verhindern, dass die Körner vollständig gar werden.
Das optimale Verhältnis hängt von der jeweiligen Reissorte und der Zubereitungsmethode ab.
Während des Kochens nicht ständig umrühren
Wer lockeren Reis möchte, sollte den Topf möglichst in Ruhe lassen. Häufiges Umrühren kann zusätzliche Stärke freisetzen und dadurch eine klebrigere Konsistenz begünstigen.
Nach dem Aufkochen wird der Reis daher normalerweise bei niedrigerer Temperatur fertig gegart.
Was professionelle Küchen anders machen
In Restaurants und Hotels wird bei Beilagen häufig besonders auf Geschmack und Konsistenz geachtet. Reis soll nicht nur satt machen, sondern sich harmonisch in das gesamte Gericht einfügen.
Deshalb kann schon die Flüssigkeit, in der der Reis gekocht wird, Teil der Geschmacksplanung sein.
Statt einen neutralen Reis zu servieren, lässt sich die Kochflüssigkeit an das jeweilige Hauptgericht anpassen.
Reis als aromatische Beilage
Je nachdem, welches Gericht auf dem Teller landet, kann ein neutraler Reis genau richtig sein. In anderen Fällen darf er jedoch durchaus mehr Eigengeschmack besitzen.
Zu kräftig gewürzten Gerichten kann beispielsweise ein milder Reis passen, während bei einem eher schlichten Hauptgericht eine aromatischere Reisbeilage für mehr Abwechslung sorgen kann.
Das Grundprinzip lässt sich deshalb flexibel an die eigene Küche anpassen.
Ein kleiner Trick mit großer Wirkung?
Der Titel des ursprünglichen Beitrags bezeichnet das Kochen von Reis ausschließlich in Wasser sogar als „großen Fehler“. Das sollte allerdings nicht wörtlich verstanden werden.
Reis lässt sich selbstverständlich problemlos in Wasser kochen. Die Methode ist weltweit verbreitet und für viele Reissorten völlig ausreichend.
Der interessante Punkt ist vielmehr, dass man mit der Kochflüssigkeit zusätzliche Aromen einbringen kann. Es handelt sich also eher um eine Möglichkeit, Reis geschmacklich aufzuwerten, als um eine zwingend notwendige Zubereitungsmethode.
Welche Reissorten eignen sich?
Ob Basmatireis, Jasminreis, Langkornreis oder eine andere Sorte – jede Reissorte besitzt ihre eigenen Eigenschaften.
Deshalb sollte die Zubereitung immer an die jeweilige Sorte angepasst werden. Auch die benötigte Flüssigkeitsmenge und Garzeit können variieren.
Wer ein neues Verfahren ausprobiert, sollte daher zunächst mit einer kleinen Menge testen.
Fazit
Reis muss nicht langweilig schmecken. Schon während des Kochens lässt sich Einfluss auf Aroma und Konsistenz nehmen.
Der vorgestellte Küchentrick basiert auf einer einfachen Idee: Die Flüssigkeit, in der der Reis gegart wird, kann mehr sein als nur Wasser. Wer die Zubereitung bewusst plant und zusätzlich auf gründliches Abspülen, das richtige Flüssigkeitsverhältnis und eine ruhige Garzeit achtet, kann seine Reisbeilage geschmacklich und in der Konsistenz verbessern.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Reis in Wasser grundsätzlich falsch ist. Vielmehr zeigt der Tipp, dass bereits kleine Veränderungen bei der Zubereitung einen Unterschied machen können.